Wenn wir im Dauerstress sind, sehnen wir uns nach Ruhe. Doch wenn wir dann endlich auf dem Sofa sitzen oder im Bett liegen, passiert oft das Gegenteil: Die Stille wird unerträglich laut. Das Gehirn dreht voll auf, ungelöste Konflikte und verdrängte Sorgen drängen an die Oberfläche.
Das Phänomen der sensorischen Deprivation
Solange wir aktiv sind, lenkt uns die ständige Stimulation ab. Fällt diese Ablenkung weg, konfrontiert uns die Stille mit uns selbst. Deshalb weichen viele Menschen der Ruhe aus und greifen sofort zum Smartphone oder schalten den Fernseher ein.
„Die Fähigkeit, Stille auszuhalten, ist der Maßstab für unsere innere Zufriedenheit.“
Wie du die Stille zähmst
Betrachte das laute Gedankenkarussell in der Stille nicht als Feind, sondern als Entlastungsprozess deines Gehirns. Lass die Gedanken da sein, ohne sie sofort zu bewerten. Durch Atemübungen oder Meditation kannst du lernen, die Ruhe wieder als Kraftquelle zu nutzen.
